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Über WAeUP

Nord-Süd-Partnerschaft von seiner besten Seite

Bildungssysteme in Westafrika

Das westafrikanische Bildungssystem kann als Erbe der britischen und französischen Kolonialzeit betrachtet werden. Die französische Bildungspolitik in Afrika war durch Assimilation gekennzeichnet. Sie zielte auf die Schaffung von akademischen Eliten in den Großstädten mit europäischen Wertevorstellungen ab. Britisches Bestreben war es, durch kulturelle Adaptation eine Gruppe von gebildeten Afrikaner hervorzubringen, die in ihrer eigenen Kultur verwurzelt bleiben. In beiden Systemen haben die sozialen, politischen, wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen in der heutigen Welt (Globalisierung) die Bildung jedoch revolutioniert. ICT trägt auch in Afrika in einem besonderen Maße zur Entwicklung des Ausbildungssystems bei. So werden von der Grundschule bis zur Universität Internetportale zur Verwaltung von Ausbildungsressourcen eingesetzt. Über diese Portale erhalten Schüler, Studenten und deren Eltern während der Ausbildungszeit einen direkten Zugang zu den Studiendaten und können wichtige Verwaltungsvorgänge online durchführen. Solche Internetportale stellen besonders in Afrika ein effektives Mittel zur Bekämpfung der allgegenwärtigen Korruption dar.

Broadband Technologies und BT Education Services

Broadband Technologies Ltd ist ein von der Nigerian Communication Commission zugelassener ICT-Dienstleister für nationale und internationale VSAT-Dienste sowie andere globale Internetdienstleistungen. BT Education Services wurde 2004 als Tochtergesellschaft von Broadband Technologies gegründet, um akademische Einrichtungen mit ICT auszustatten und den dringenden Bedarf an modernen Internettechnologien zu decken. In Zusammenarbeit mit WAeUP Germany und der University of Benin wurde im Jahr 2006 das erste Student Registration Portal (SRP) eröffnet, welches im Auftrag der Schulbehörden die Sicherheitslücken der damals existierenden Portale schließen sollte. BT Education Services hat in Zusammenarbeit mit WAeUP Germany während der vergangenen Jahre ein großes Maß an Erfahrung beim Errichten und der Pflege der Portale an acht verschiedenen Einrichtungen in Nigeria gesammelt. Zukünftige Kunden können von diesen Erfahrungen profitieren, wenn sie vor Ort bei der Planung und Implementierung der Portale und anderer Internetdienste (Jabber Server, Mail Server) von WAeUP-Experten unterstützt werden.

WAeUP Germany

Das deutsche WAeUP Team ist eine kleine Gruppe von unabhängigen Wissenschaftlern und Ingenieuren die eine Passion für Open Source Software, speziell für Python und Zope vereint. Der Wissenschaftler und WAeUP-Mitbegründer Dr. Henrik Bettermann entwickelte diese Leidenschaft während eines Forschungsaufenthaltes in Ghana von 2003 bis 2005. Als Mitglied der Open Archives Initiative hatte der Physiker sich schon damals auf das wissenschaftliche Publizieren im Internet und das Aufbauen von wissenschaftlichen Langzeitarchiven spezialisiert. Er fühlt sich bis heute den Prinzipien der Open Archives und Open Access-Initiativen verpflichtet. Bereits 2001 gründete er den gemeinnützen Verein Scientific African e.V. um den weltweiten Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen aus Afrika zu verbessern. 2005 traf er Francis Achemdey, Geschäftsführer von Netplux Ltd (Accra, Ghana) and Hector Etomi, Executve Director von Broadband Technologies Ltd (Lagos, Nigeria). Hector Etomi berichtete ihm von seinem West African eUniversity Project und den Bedarf in Afrika an robusten und sicheren Portallösungen, um Schulen, Colleges und Universitäten über das Internet zu verwalten. Eine Zusammenarbeit war schnell beschlossen. Ein paar Monate später gesellte sich der erfahrene Python- und Zopeprogrammierer Joachim Schmitz hinzu. Die deutschen Projektmitglieder und BT Education Services vereinbarten vertraglich, auf Basis von Open Source und freier Software Internetportale für Lehreinrichtungen in Westafrika zu programmieren und zu implementieren.

In Erinnerung an Joachim Schmitz

Der WAeUP Mitbegründer starb unerwartet am 10. Mai 2008 im Alter von 60 Jahren. Joachim war ein außergewöhnlicher und unorthodoxer Softwareentwickler, dem WAeUP viel zu verdanken hat. Ohne ihn wäre WAeUP nicht entstanden. Besonders bemerkenswert war seine Gelassenheit und seine unerschütterliche Zuversicht. Nichts war ihm unmöglich und 'Schauen wir mal!' sein Motto, das uns allen bis heute in den Ohren klingt.

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Joachim in Ghana, 2007

"I hear that he talked a lot about Zope in his private life, so you might have heard of it. He talked about it even to people that don't know much about software. I understand this perfectly, as I have the same habit. Zope, to him, like to me, is more than just a boring tool you use in your work to build web applications. It's something you can be passionate about, like a craftsman can be about his tools. It's also a community: people you know, who you work with, and who you like. It's a community of people that have known each other for years."

Martijn Faassen, Chairman of the Zope Foundation